Hauswasserleitung entkalken

Kalkablagerungen in den Haushaltsgeräten, im Bad und an Armaturen – das kennt doch wirklich jeder! Und so gut wie jeder hatte schonmal mit hartnäckigen Kalkablagerungen zu kämpfen. Doch nicht nur Haushaltsgeräte und Co. leiden unter dem hartem Wasser und den Kalk den es mit sich bringt. Auch die Wasserleitungen im Haus haben mit dem Kalk zu kämpfen, denn auch hier lagert er sich ab.

In diesem Artikel sollen die Gründe für das Ablagern von Kalk in den Hauswasserleitungen und die mögliche Methode diesen zu entfernen näher beleuchtet werden.

 

 

Die Wasserhärte und ihr Einfluss auf Kalkablagerungen in den Wasserleitungen

Der Hauptgrund dafür, dass sich Kalk überhaupt in den Wasserleitungen absetzen kann ist Wasser mit einer hohen Härte! Denn je härter das Wasser ist desto mehr Kalk ist im Wasser gebunden. In Rohrleitungen fällt es dem Kalk noch viel leichter sich niederzulassen als beispielweise auf der Küchenarmatur – wieso? Kurz geschrieben, durch den geringen Querschnitt und der Oberflächenbeschaffenheit der Metallleitungen! Kalk benötigt in der Regel zum Kristallisieren und anlagern viel „Energie“, doch Rohrleitungen machen es ihm so leicht, dass er dort nur sehr wenig „Energie“ benötigt um erfolgreich zu agieren.

Mit der Zeit beginnt das Rohr sich langsam zuzusetzen, was starken Einfluss auf den Druck und die Durchflussmengen nimmt – deshalb begünstigt Kalk in den Wasserleitungen auch Rohrbrüche!

 

 

Wann muss ich eine Wasserleitung entkalken?

Einen genauen Zeitpunkt kann niemand bestimmen der nicht die Gegebenheiten des Einzelfalls kennt. Es können lediglich wenige Indikatoren aufgezählt werden die darauf deuten, dass es langsam Zeit wird die Wasserleitungen des Hauses zu entkalken.

  • Taucht der Kalk schneller als normal an Armaturen und in Haushaltsgeräten auf?
  • Werden die Abstände zwischen den Entkalkungsvorgängen geringer?
  • Fördern Armaturen immer weniger Wasser obwohl der Perlator/Luftsprudler frei ist?

Kann eine oder mehrere Fragen mit einem Ja beantwortet werden wird es langsam aber sicher Zeit die Wasserleitungen zu entkalken! Noch bevor die ersten Fehlfunktionen oder Schäden an wasserführenden Geräten und Rohren auftreten.

Das Entkalken von Wasserleitungen beugt langfristig teuren Schäden durch Kalk an den Wasserrohren vor und erspart dem Hausbesitzer so eine frühzeitige und teure Erneuerung der Leitungen!

 

 

Die Möglichkeit um den Kalk zu beseitigen

Sind die Leitungen stark verkalkt sollte ein Fachbetrieb zu Rate gezogen werden, auch wenn dies gewisse Kosten mit sich bringen wird. Die Rohre selbst zu entkalken ist zwar rein theoretisch möglich, sollte jedoch auf jeden Fall unterlassen werden um Schäden an den Leitungen zu vermeiden!

Tipp! Holt man sich mehrere Angebote rein stellt man schnell fest, dass diese preislich oft weit auseinanderliegen. Primär sollte jedoch zu dem Fachbetrieb gegriffen werden der einem das beste Gefühl gibt.

 

 

Wie beugt man erneuten Kalk in den Wasserleitungen vor?

Enthärtungsanlagen – sie sind in den letzten Jahren sehr beliebt geworden, weil sie nicht zu teuer und leicht zu bedienen sind und nur wenig laufende Kosten verursachen! Wasserenthärtungsanlagen können ohne großen Aufwand und nicht nur in Neubauten angebracht werden, sondern auch nachträglich in Altbauten – das macht sie gleich doppelt so attraktiv. Nach dem heutigen Stand der Technik sind diese Anlagen das beste um zukünftige Kalkablagerungen vorzubeugen – etwas besseres gibt es bisher nicht auf dem Markt.